vergangene Konzerte

Seit Juni 2009 sind alle Konzerte der Konzertreihe dokumentiert. Lassen Sie die Konzerte vor dem inneren Auge und Ohr noch einmal Revue passieren oder schreiben Sie uns Ihre Eindrücke in unser Gästebuch ...

 

23. September 2018 – 17:00 Uhr

 

 

"Wir sind Frauen"

 

Opera Kompakt: Mozart, Rossini und viel mehr

 

Diana Petrova mit Freunden


Ein Opern-Crashkurs für Paare und Singles! Im neuen Format "Opera Kompakt" stellen Diana Petrova und ihre Musikerfreunde deren liebste Arien und Duette aus bekannten Opern vor:

"Schließlich leben wir in einer Zeit, in der sich kaum noch jemand eine dreistündige Opernvorstellung reinpfeift, die ohnehin nur einen einzigen 'Hit' beinhaltet. Schwesterlich teilen wir alles - auch die Arien. Und gehen gemeinsam der Frage auf den Grund, ob Frauenpower und Solidarität wirklich existieren oder sich direkt in Luft auflösen, sobald ein charmanter Prinz auf einem edlen Ross daher kommt. Fragen über Fragen: Wer bekommt den Prinzen, wer das Ross? Und wer trifft es am Ende besser? Wie man weiß, sind wir Frauen Engel und wenn man uns die Flügel bricht, fliegen wir trotzdem weiter - meist auf einem Besen! Wir sind ja schließlich flexibel."

Diana Petrova Darnea (Sopran), Triin Maran (Mezzosopran) und Denis Ivanov (Klavier)

Regie:  Sascha von Donat

NRZ 29.05.2018

Flyer

Programm


9. September 2018 - 17:00

 

 

Duo Lipstein

 

Musik für Cello und Klavier

Manuel Lipstein (Violoncello) - Rafael Lipstein (Klavier)


Wenn Superlative zu Recht für junge Musiker verwendet werden, dann sind es die Brüder Lipstein, die sie tatsächlich verdienen. Sie haben in ihrem jungen Alter so ziemlich alle Auszeichnungen und hochrangigen Konzertoptionen erhalten, die man in jungen Jahren erhalten kann. Dabei sind es neben ihrem argentinischen Vater (ebenfalls Pianist) klingende Lehrernamen, die ihren Weg begleiten oder begleitet haben: Maria Kliegel (Celloprofessorin in Köln), Mischa Maisky (weltberühmter Cellist), Pavel Gililov (Klavierprofessor am Mozarteum in Salzburg), Emanuel Ax (weltberühmter Pianist) und zahlreiche andere Musikerpersönlichkeiten, die sie geprägt haben.

Während der ältere Bruder Rafael Lipstein (*1995) sich nach anfänglichem Geigenspiel voll dem Klavier zugewandt hat, und dies mit dem Erfolg, dass er bereits international unterwegs ist und schon in den renommiertesten Konzerthäusern aufgetreten ist, widmet sich sein jüngerer Bruder Manuel (*2001) neben dem Cellospiel auch der Komposition, so erfolgreich, dass er neben seinen großen Erfolgen bei "Jugend musiziert" auch einen Bundespreis beim Wettbewerb "Jugend komponiert" erhielt. Dabei ist die Liste seiner Erfolge kaum kürzer als die seines älteren Bruders.

In Kettwig werden die Brüder (mittlerweile beide Stipendiaten der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung) auftreten mit Werken von Debussy, Schubert, Chopin, Shostakovich.


22. April 2018 - 17:00 Uhr

 

 

"Ménage à trois"

 

Von der Klassik zur Romantik


 


Die Freude an den vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten der Kammermusik hat Tatjana Dravenau (Klavier), Fiona Jansen (Violine) und Franziska Lüdicke (Violoncello) zusammengeführt. Ihre Erfahrungen als Orchestermitglieder der Essener Philharmoniker, Ensemblespieler und Solisten bringen sie mit ein, um in einem abwechslungsreichen Programm die Vielseitigkeit ihrer Instrumente und der dafür komponierten Musik zu präsentieren.

Ein Solo von Beethoven, ein Duo von Haydn, ein Trio von Schubert, Brahms zum Abschluss und eine überraschende Zugabe – all das wird mit kurzweiligen Moderationen eingeleitet und verbunden und zeigt, dass auch für MusikerInnen gilt: Drei ist mehr als die Summe von drei Teilen!


4. März 2018 - 17 Uhr

 

 

Lothar Theissmann: Faszination Gitarre

 

Spanische Musik aus vier Jahrhunderten


Lothar Theissmanns aktuelles Konzertprogramm zeigt die vielen Facetten des "Mutterlandes" der Gitarre, Spanien. Von den Anfängen der Gitarre (und ihrer Vorgängerin, der Vihuela) im 16. Jahrhundert – berührende Klänge aus einer fernen Welt – bis zu den Meisterwerken Joaquin Rodrigos reicht der Bogen; auch ein Ausflug ins Reich des Flamenco wird nicht fehlen.

Ein Konzertabend mit spanischer Rhythmik und Melodik jenseits gängiger Klischees – doch durchaus mit einigen hervorragenden musikalischen Meilensteinen, welche aufgrund ihrer Klasse Berühmtheit erlangt haben.

"In seinem abwechslungsreichen und reizvollen Programm spannte sich ... eine delikate Musik, die mit viel Klangsinn, Geschmack und hervorragender Fingertechnik zelebriert wurde. Jedes Stück erhielt sein eigenes, entschieden ausgeprägtes Profil. Unter Theissmanns Fingern begann die Gitarre gleichsam zu singen, ausdrucksvoll und modulationsfähig. Sie entlockten der Gitarre wunderschöne Töne."
(Gelnhäuser Tageblatt, 10/2016, zu diesem Programm)